Zitat Wikipedia:

Als Gagisten wurden die längerdienenden- und Berufssoldaten (Offiziere und höhere Unteroffiziere) bezeichnet. Ihren Sold erhielten sie in Form einer monatlichen Gage (Gehalt). Niedere Ränge und Wehrpflichtige (Gestellungspflichtige) erhielten hingegen eine Löhnung, die bis 1913 im Fünf-Tages-Rhythmus ausgezahlt wurde (Löhnungsappell). Gagisten waren verpflichtet, für ihre Montur (Uniform) zum Dienst und zur Parade selbst aufzukommen. Gagisten des Offiziersstandes, die innerhalb der Kaserne wohnten, hatten ein Quartiergeld abzuführen. Außerdem waren noch einige andere finanzielle Ersatzleistungen zu erbringen. Als Ausgleich erhielten die GagistenZulagen der verschiedensten Art. Als Gagisten ohne Rangklasse geführt wurden bestimmte Spezialisten, insbesondere Handwerker und technisches Hilfspersonal. Die Gruppe der Gagisten ohne Rangklassen rangierte zwischen den Offizieren und Unteroffizieren. Dazu gehörten die Profosse, Oberwaffenmeister, Artillerie-Obermeister, die Oberwerkmeister und Werkmeister der Montursverwaltung, die Werkmeister in den Eisenbahn- und Telegrafenabteilungen, in der Zeugsverwaltung sowie am Technischen Militär Komitee. Außerdem zählten dazu die Bezirksfeldwebel der k.k. Gendarmerie bzw. die Stabsfeldwebel der k.u. Gendarmerie. Uniform und Ausrüstung folgten weitestgehend dem Beispiel der Fähnriche, dazu aber am Kragen Feldwebeldistinktionen nach speziellem Muster, d.h. drei weiße Rangsterne auf Silberborte (statt auf kaisergelber Seidenborte).